AktuellesAllgemein

Soziale Innovationen für den lokalen Klimaschutz

Hoppla – was geht denn da ab? Samstag Vormittag. Etwa 20 Leute, zwischen 16 und 76 Jahren, Tafeln, Poster, volle Tische, hunderte von Post-Its, Flipcharts, Stoppuhren, quirlige Agilität, Lachen, Suppentassen, Denken bis die Köpfe rauchen, Diskussionen, Eifer, Ruhe, Spannung, Applaus …

Wir befinden uns im 2. Projekt Camp des Zukunftsforums 2019. Background, Vorkenntnisse und Interessen der Teilnehmer*innen könnten unterschiedlicher kaum sein – manche möchten vom Reden ins Handeln kommen, andere wollen Gleichgesinnte finden, wieder andere möchten die hier praktizierte und in der Wirtschaft zigfach bewährte Problemslösungsmethode Design Thinking kennenlernen. Alle aber eint: Sie möchten sich als Bürger*innen für das Klima einsetzen, und sie möchten wirklich gute Sachen machen – eben nicht nur reden.

Unsere Teams aus dem ersten ProjektCamp haben Zuwachs bekommen. Schnell waren die „Neuen“ eingeführt und konnten sich einem Thema und damit Team zuordnen. Auf Grundlage der Bedarfs-Interviews, die die Teams in den letzten Wochen mit den Zielgruppen geführt haben, konnten sie nun tiefer in deren Perspektive eintauchen und die Bedarfe schärfen. Zu diesen jeweiligen Kernbedarfen haben sie einen typischen Vertreter, die Persona, erstellt und mit etwas Ringen und Eifer eine neue Fragestellung generiert – der Standpunkt war entwickelt:

  • Wie sieht günstige, gut getaktete und klimafreundliche Mobilität für Lörrachs Ortschaften aus?
  • Wie gelingt es uns, dass Lieselotte, 84, Gemeinschaft erleben kann, wenn sie es will?
  • Wie gelingt es, dass A. & P. mit ihren beiden Kindern (7 und 3 Jahre) Entspannung erleben, während ihre Kinder ihrem Spieltrieb und ihrem Bewegungsdrang sicher nachkommen können?
  • Wie gelingt es uns, für Hannah (Schülerin, 16 Jahre) einen lebendigen Ort zu schaffen, an dem sie nachhaltige, trendige und erschwingliche Mode finden kann?

Jetzt endlich können die Ideen sprudeln, „Wir machen Party im Kopf“, stellte eine Teilnehmerin begeistert fest. Die Poster füllten sich mit dutzenden bunter Post-Its, aus denen dann die eine Idee herausgepickt werden sollte, die das höchste Potential an Innovation und Klimafreundlichkeit für die Persona hat und gleichzeitig leicht zu realisieren ist. Mit dieser Ideenzkizze gehen die Teams nun in die nächste Arbeitsphase. Zum Abschluss haben sich die Teams ihre Poster samt Post-Its eingerollt und sich zur weiteren Bearbeitung verabredet. Beim 3. ProjektCamp werden sich die Teams ihre Ergebnisse in einem 6-Minuten-Pitch gegenseitig vorstellen und ihre Prototypen bauen.

Unterlagen zu ProjektCamp2

Ideenskizze erstellen und präsentieren

Präsentation Projektcamp2

Pressebericht der Oberbadischen vom 10. Mai

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.