ProjektCamps

Die ProjektCamps sind neben den Umsetzungswerkstätten der praktische Teil des Zukunftsforums. Hier geht es ums Mitmachen, Entwickeln und Erproben im Team. Mittels Design Thinking entwickeln die Teilnehmenden klimafreundliche Innovationen für Lörrach. Das können Projekte, Konzepte oder Initiativen sein, die  beim Zukunftstags im Oktober der Öffentlichkeit präsentiert werden. 

Angeleitet von Björn Schmitz und dem erfahrenen Team des Zukunftsforums werden die Teilnehmenden Teil eines Labors, eines Experiments: Gelingt es der Zivilgesellschaft mit modernen Tools aus der Arbeitswelt gemeinschaftlich Lösungen auf die drängendsten Bedürfnisse des Klimawandels hier in Lörrach zu finden? Gelingt es am Ende, diese Lösungen umzusetzen, Gehör zu finden, andere anzustecken, mitzumachen? Wir werden es bald wissen. Die eifrigen Klimaschützer*innen hätten es verdient. Und unser Klima hätte es nötig.

Wer wartet, macht nichts. Wer kommt, macht mit.

Einladung zum 4. Projektcamp
am Donnerstag, 12. September, 18:30 Uhr
Werkraum Schöpflin

18:30 – 21 Uhr

Werkraum Schöpflin

 Das letzte Projektcamp vor dem Zukunftstag wird als Informations-Veranstaltung durchgeführt. Hier erfahrt ihr alles zu eurer Präsentation und Auftritt am Zukunftstag.  



Termine und Berichte

TERMIN 1:  13.04. ProjektCamp 1   im Werkraum Schöpflin. Hier geht’s zum Bericht und den Unterlagen

TERMIN 2:  11.05. ProjektCamp 2   im Werkraum Schöpflin. Hier geht’s zum Bericht und den Unterlagen

TERMIN 3:  06.07. ProjektCamp 3   in der Villa Schöpflin. Hier geht’s zum Bericht und den Unterlagen

TERMIN 4: 12.09. ProjektCamp 4    im Werkraum Schöpflin
.                             Gemeinsam bereiten sich die Teams aus den ProjektCamps und den  Umsetzungwerkstätten
.                             auf die Präsentationen beim Zukunftstag vor.
.                             Eine Anmeldung ist erforderlich.


Alle Termine im Überblick


Mittels Design Thinking entwickeln wir Innovationen, die gebraucht werden – ein paar Worte zur Methode:

Wir beginnen mit dem Anfang! – Der vielleicht größte Schritt für uns: Weg mit der Idee im Kopf – Zunächst tauchen wir in die Perspektive und Bedürfnisse der Zielgruppe ein, um dann Lösungsideen entwickeln zu können, die gebraucht werden.

vom Scheitern, Verwerfen und Schärfen – Wir entwerfen keine großen Pläne und führen auch keine langen Diskussionen. Wir entwickeln unsere Idee prototypisch, d.h. wir machen Fehler, lernen und schärfen somit unsere Suchrichtung, wo wir dann testen.

Spaß haben, vernetzen, präsentieren – Weil es manchmal anstrengend ist, macht es um so mehr Spaß. Nebenbei lernen wir uns einander (besser) kennen und bauen Kontakte auf. Am Ende steht das Finale: die große, öffentliche Präsentation beim Zukunftstag im Burghof Lörrach. Oder ist das erst der Anfang? 😉


FAQ’s zu den ProjektCamps

Was sind ProjektCamps?

In den ProjektCamps geht es darum, konkrete Lösungen zu entwickeln! Dabei durchlaufen wir einen stark methodengeleiteten Entwicklungsprozess, der das Verstehen von Zielgruppen in den Mittelpunkt stellt. Aufbauend auf dem Verstehen von Bedarfen werden klimafreundliche Ideen gesponnen und als Prototypen entwickelt. Die Prototypen werden mit der Zielgruppe verprobt, um Feedback für Verbesserungen zu erhalten.

Wie läuft das ProjektCamp ab?

Der folgende Ablaufplan zeigt die Schritte im Rahmen des ProjektCamps auf:

Was müssen Sie zum ersten ProjektCamp mitbringen?

Das ProjektCamp ist für all diejenigen gedacht, die Lust auf einen Lösungsentwicklungsprozess haben und sich auf ein stark methodengeleitetes Vorgehen einlassen wollen.

Dazu können Sie entweder (1) mit einem Thema bzw. einer Fragestellung am ProjektCamp teilnehmen, oder aber (2) Sie haben Lust auf den Prozess und wollen sich gern einem anderen Team anschließen.

Wir erwarten eine aktive Teilnahme. Ein „Nur-Zuschauen“ oder Reinschnuppern ist im Rahmen des ProjektCamps nicht passend.

Da die einzelnen ProjektCamps methodisch aufeinander aufbauen, sollten Sie sich möglichst alle Termine vorhalten bzw. mindestens eine Person aus Ihrem Team sollte bei jedem Workshop mit dabei sein.

Ich will zum ProjektCamp kommen und habe ein Thema: Wie sollte ich das Thema vorbereiten?

Eine umfassende Vorbereitung ist nicht nötig. Einzig das Umreißen des Themas und der der Fragestellung wäre idealerweise vorzubereiten.

Dabei sollten normativ imprägnierte Fragestellungen vermieden werden. Es geht vor allem darum offen auf einen Teilbereich im Kontext von Klima zu schauen. Das könnte beispielsweise Mobilität sein. Vielleicht haben Sie im Kopf: „Wie schafft man es in Lörrach mehr Menschen für das Fahrrad zu begeistern?“ Diese Frage wäre in dieser Form nicht geeignet für den Prozess im Projektcamp. Erstens gäbe es ja möglicherweise noch Alternativen zum Fahrrad als ökologische Mobilitätsform. Kurz: Die Fragestellung impliziert schon eine wünschenswerte Lösung. Besser wäre es daher diesen Wunschzustand für den Moment beiseite zu legen und offener zu fragen: „Wie sieht die ideale Mobilität in Lörrach aus?“ Mit dieser Fragestellung versuche ich zu erkunden, wie Menschen in Lörrach über die Mobilität in ihrer Stadt denken und warum sie bestimmte Mobilitätsangebote nutzen und andere vielleicht nicht. Wenn das verstanden ist, dann kann ich viel passender darüber nachdenken, welche ökologischen Lösungen den Bedarf der Menschen optimal decken würden. Kurz: Bauen Sie in Ihre Fragestellung keine normative Imprägnierung ein und geben Sie in Ihrer Fragestellung keine Lösung vor (wie etwa Fahrradfahren). Auch muss die Fragestellung eine Zielgruppe mitdenken. Wen wollen Sie erreichen? Um wen dreht es sich?

Je kleiner die Fragestellung, umso besser! Sie werden sehen, am Ende wird das Thema in der Regel immer größer, als man ursprünglich dachte. Und ein zu großes Thema birgt nur die Gefahr, dass man gar nicht mehr weiß, wo man denn ansetzen könnte. Die Komplexität verhindert praktisches Vorankommen.

Eine gute Fragestellung ist also

  • Offen (ohne Lösung)
  • Nicht normativ imprägniert
  • Auf einen kleinen Teilbereich oder auf ein überschaubares Problem bezogen
  • Bezieht sich auf eine Zielgruppe, deren Bedarf man verstehen möchte

Bringen Sie zum ProjektCamp möglichst eine Fragestellung mit, die den oben genannten Kriterien entspricht und die als „Wie-Frage“ formuliert ist. Beispiele:

  • Wie sieht der ideale Supermarkt für Senioren aus?
  • Wie sieht das optimale Mobiltelefon für Jugendliche unter 18 aus?
  • Wie sieht die ideale Mobilität in Lörrach für junge Mütter aus?

Wenn Sie in den Fragen ideal oder optimal lesen, so dürfen Sie gern „klimafreundlich“ im Stillen mitdenken, aber Sie machen es nicht im Rahmen der Fragestellung explizit. Diesen Schritt vollziehen Sie erst im ProjektCamp 2.

Und noch ein letzter Punkt: Vermeiden Sie es mit einer bereits vorhandenen Idee ins ProjektCamp zu starten. Sie sollten keine Ideen mitbringen! Die Idee wird im Rahmen des ProjektCamps erst entwickelt.