ProjektCamps

Was sind ProjektCamps?

In den ProjektCamps geht es darum, konkrete Lösungen zu entwickeln! Dabei durchlaufen wir einen stark methodengeleiteten Entwicklungsprozess, der das Verstehen von Zielgruppen in den Mittelpunkt stellt. Aufbauend auf dem Verstehen von Bedarfen werden klimafreundliche Ideen gesponnen und als Prototypen entwickelt. Die Prototypen werden mit der Zielgruppe verprobt, um Feedback für Verbesserungen zu erhalten.

 

Wie läuft das ProjektCamp ab?

Der folgende Ablaufplan zeigt die Schritte im Rahmen des ProjektCamps auf:

das erste ProjektCamp findet am Samstag, 13.4., von 10 – 15 Uhr
im Werkraum Schöpflin, Brombach, statt.

Was müssen Sie zum ersten ProjektCamp mitbringen?

Das ProjektCamp ist für all diejenigen gedacht, die Lust auf einen Lösungsentwicklungsprozess haben und sich auf ein stark methodengeleitetes Vorgehen einlassen wollen.

Dazu können Sie entweder (1) mit einem Thema bzw. einer Fragestellung am ProjektCamp teilnehmen, oder aber (2) Sie haben Lust auf den Prozess und wollen sich gern einem anderen Team anschließen.

Wir erwarten eine aktive Teilnahme. Ein „Nur-Zuschauen“ oder Reinschnuppern ist im Rahmen des ProjektCamps nicht passend.

Da die einzelnen ProjektCamps methodisch aufeinander aufbauen, sollten Sie sich möglichst alle Termine vorhalten bzw. mindestens eine Person aus Ihrem Team sollte bei jedem Workshop mit dabei sein.

 

Ich will zum ProjektCamp kommen und habe ein Thema: Wie sollte ich das Thema vorbereiten?

Eine umfassende Vorbereitung ist nicht nötig. Einzig das Umreißen des Themas und der der Fragestellung wäre idealerweise vorzubereiten.

Dabei sollten normativ imprägnierte Fragestellungen vermieden werden. Es geht vor allem darum offen auf einen Teilbereich im Kontext von Klima zu schauen. Das könnte beispielsweise Mobilität sein. Vielleicht haben Sie im Kopf: „Wie schafft man es in Lörrach mehr Menschen für das Fahrrad zu begeistern?“ Diese Frage wäre in dieser Form nicht geeignet für den Prozess im Projektcamp. Erstens gäbe es ja möglicherweise noch Alternativen zum Fahrrad als ökologische Mobilitätsform. Kurz: Die Fragestellung impliziert schon eine wünschenswerte Lösung. Besser wäre es daher diesen Wunschzustand für den Moment beiseite zu legen und offener zu fragen: „Wie sieht die ideale Mobilität in Lörrach aus?“ Mit dieser Fragestellung versuche ich zu erkunden, wie Menschen in Lörrach über die Mobilität in ihrer Stadt denken und warum sie bestimmte Mobilitätsangebote nutzen und andere vielleicht nicht. Wenn das verstanden ist, dann kann ich viel passender darüber nachdenken, welche ökologischen Lösungen den Bedarf der Menschen optimal decken würden. Kurz: Bauen Sie in Ihre Fragestellung keine normative Imprägnierung ein und geben Sie in Ihrer Fragestellung keine Lösung vor (wie etwa Fahrradfahren). Auch muss die Fragestellung eine Zielgruppe mitdenken. Wen wollen Sie erreichen? Um wen dreht es sich?

Je kleiner die Fragestellung, umso besser! Sie werden sehen, am Ende wird das Thema in der Regel immer größer, als man ursprünglich dachte. Und ein zu großes Thema birgt nur die Gefahr, dass man gar nicht mehr weiß, wo man denn ansetzen könnte. Die Komplexität verhindert praktisches Vorankommen.

Eine gute Fragestellung ist also

  • Offen (ohne Lösung)
  • Nicht normativ imprägniert
  • Auf einen kleinen Teilbereich oder auf ein überschaubares Problem bezogen
  • Bezieht sich auf eine Zielgruppe, deren Bedarf man verstehen möchte

 

Bringen Sie zum ProjektCamp möglichst eine Fragestellung mit, die den oben genannten Kriterien entspricht und die als „Wie-Frage“ formuliert ist. Beispiele:

  • Wie sieht der ideale Supermarkt für Senioren aus?
  • Wie sieht das optimale Mobiltelefon für Jugendliche unter 18 aus?
  • Wie sieht die ideale Mobilität in Lörrach für junge Mütter aus?

Wenn Sie in den Fragen ideal oder optimal lesen, so dürfen sie gern „klimafreundlich“ im Stillen mitdenken, aber sie machen es nicht im Rahmen der Fragestellung explizit. Diesen Schritt vollziehen Sie erst im ProjektCamp 2.

Und noch ein letzter Punkt: Vermeiden Sie es mit einer bereits vorhandenen Idee ins ProjektCamp zu starten. Sie sollten keine Ideen mitbringen! Die Idee wird im Rahmen des ProjektCamps erst entwickelt.

 

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist erforderlich an  kontakt@zukunftsforum-loerrach.de

Die ProjektCamps sind an vier Samstagen vormittags vorgesehen. Im Anschluss an die ProjektCamps bieten wir Umsetzungswerkstätten an.

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